Professor Peter E. Hartmann
BRurSc N.E., PhD Syd.

Peter Edwin Hartmann erwarb seinen Doctor of Philosophy im Jahr 1967 an der Universität von Sydney, Australien. Während seiner Arbeit am National Institute for Research in Dairying, Reading, GB, und an der Universität von Pennsylvania, USA sammelte er Erfahrungen in der Milchindustrie.

1968 übernahm Peter Hartmann eine Position an der Universität von Sydney. Sein Wechsel an die University of Western Australia (Abteilung für Biochemie) im Jahr 1972 fiel mit der ersten Stillerfahrung seiner Frau zusammen. Das erste Kind, Melinda, kam im September 1971 zur Welt. Von der Komplexität der Laktation sowie den Ähnlichkeiten zwischen den Arten fasziniert, umfasste seine Arbeit schon bald den gesamten Laktationszyklus: Schwangerschaft, Einleitung der Laktation, Stillperiode und Abstillen.

Peter Hartmann wurde 1984 zum Leiter der Abteilung für Biochemie ernannt, eine Position, die er bis 1990 innehatte. Von 1990 bis 1992 amtierte er als Dekan der Fakultät der Wissenschaften.

Fast seine gesamte Forschungsarbeit an der University of Western Australia führte er mit postgraduierten Studenten durch. Ihnen zeigte Peter Hartmann neue Wege und Orientierungen für eine innovative Forschung auf. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Publikationen über Müttergesundheit und Stillen.

Peter Hartmann ist ein weltweit bekannter Teilnehmer internationaler Konferenzen sowie Workshops und wurde als Referent zu Tagungen in den USA, Europa, Asien und Australien eingeladen. Am meisten beachtenswert sind seine kürzlich gehaltenen Vorträgen als Hauptreferent an der Academy of Breastfeeding Medicine’s Conference in Chicago 2005, der Amarillo Lactation Conference, Human Lactation: Aktuelle Forschung und klinische Sichtweisen, in 2004 und das 52. Annual Meeting of the Society for Gynecologic Investigation in Los Angeles, 2005.

In den frühen 90er Jahren wurde ein computerisiertes Brustmess-System an der University of Western Australia entwickelt. Dies gestattete Messungen der kurzfristigen Milchbildungsraten und der physiologischen Lagerfähigkeit der Brust für Milch sowie Messungen des Füllungsgrades der Brust bei Frauen. Hier wurden zum ersten Mal strukturierte Lichttechniken mit Erfolg im Rahmen biologischer Untersuchungen eingesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit Professor Hartmann gewinnt Medela umfangreichen Zugang zu neuesten Technologien zur Beurteilung der Laktation. Gleichzeitig gestattet diese Kooperation Peter Hartmanns Studenten, ihre Erfahrungen auf Brustpumpen auszudehnen und ihr grundlegendes Verständnis der menschlichen Laktation zu erweitern

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